Montag, 15. April 2019

Kroatien Urlaub im April und nicht im Sommer

4Islands, das einzigartige Team-Etappenrennen in Kroatien fand heuer „erst“ zum 5. Mal statt und ich war bereits zum dritten Mal mit dabei.. Auch wenn`s Wetter bei der aktuellen Ausgabe nicht ganz sooo toll war wie in den Jahren davor und ich schon den einen oder anderen Trail auf den Inseln kenne möchte ich 2020 wieder mit dabei sein!! Warum?? Die Antwort gibt`s im folgenden Text zu lesen.. :)

Die letzten Jahre gab`s beim 4Islands immer 4 Etappen – jeweils eine auf den Inseln Krk, Rab, Cres und Mali Losinj.. Heuer zum 5-jährigen Jubiläum gab`s als Zugabe einen Prolog davor, also 5 Rennen.. 








Der Prolog am Dienstag dient hauptsächlich der Startaufstellung am nächsten Tag, damit die schnellen Leute vorne stehen und die etwas langsameren hinten – so kann jeder sein Tempo fahren.. Die Strecke vom Prolog war auch ganz schön anspruchsvoll, also ein Kurs auf den man sich perfekt auf die nächten Tage einstellen kann.. Zudaten: steile Anstiege, technische Abfahrten, viele Steine und fast keine Zeit zum erholen ;)

Leider erkrankte mein Teampartner in der Nacht vor dem Prolog und so musste ich die 1. Etappe alleine fahren, aus diesen Grund kam ich auch nicht in die Ergebnisliste und sah dieses Rennen noch viel mehr als zuvor als geniales Trainingslager und perfekte Vorbereitung auf die nächsten Rennen „zu Hause“..

Die erste Etappe mit Start in Baska endete in Krk, der Hauptstadt von der Insel Krk.. Sie war mit 72 Kilometern und 1750 Höhenmetern auch gleich eine der anspruchsvollsten.. Die zweite Etappe auf der Insel Rab war zwar mit 65 Kilometern und 1300 Höhenmetern etwas kürzer, jedoch regnete es an diesen Tag immer wieder und die Strecke war dadurch teilweise fast unfahrbar.. Etappe 3 auf Cres war dann mit 73 Kilometern und 1650 Höhenmetern die Königsetappe – wobei sich eigentlich jede Etappe diesen Titel verdient hätte.. Meine persönliche Lieblingsetappe ist eigentlich die letzte in Mali Losinj, diese ist zwar mit 40 Kilometern und etwas mehr als 1000 Höhenmetern die vermeintlich leichteste, jedoch ist sie noch einmal extrem anspruchsvoll!!

Die Etappen sind sich untereinander von der Charakteristik sehr ähnlich, jedoch teilweise auch wieder ganz unterschiedlich.. Eines haben sie auf jeden Fall gemeinsam: UNENDLICH viele Steine liegen im+am+neben dem Weg.. ;)

Normalerweise gebe ich auch keinen Tipp ab bezüglich Materialauswahl, aber hier muss ich es tun: am meisten Spaß macht dieses Rennen vermutlich mit dem FULLY, wenn man so wie ich mit dem Hardtail fährt, dann geht es auch und man kann sich danach bestimmt noch besser an die Steine erinnern als ein Fully-Fahrer, aber der „Genießer-Index“ ist vermutlich nicht ganz so hoch..

Meiner Meinung nach sollte jeder Biker, der anspruchsvolle Trails liebt hier einmal starten.. Nicht nur wegen der Trails.. Man ist jeden Tag am Meer, sieht wunderschöne Buchten, fährt öfters mit der Fähre, isst am Abend traumhaften Fisch/Pasta/Pizza, genießt das warme Wetter bei noch wenigen Urlaubern im Vergleich zum Sommer und und und.. Also wenn die Freundin/Frau ein Trainingslager verbietet, so wie bei mir, dann einfach dieses RENNEN fahren und als Trainingslager sehen.. Denn eines kann ich euch neben dem Fully-Tipp noch versprechen, technisch bist du nach diesen Rennen um einiges besser als zuvor und die Rennen zu Hause sind alle meeeega flowig, weil soooo viele Steine wie in Kroatien habe ich sonst noch niergends gesehen.. :)

Auch wenn es für mich heuer, durch die traurige Tatsache mit dem Teampartner (krank werden kann jeder einmal) nicht sooo toll lief, war es wieder ein großartiges Event mit über 200 Teams aus der ganzen Welt.. Meine Beine fühlten sich auch sehr gut an und die einzelnen Etappen hätten vermutlich immer einen Platz zwischen 20 und 30 für mich bedeutet – da dieses UCI Rennen sehr starkt besetzt ist, eine nicht sooo schlechte Leistung..


Jetzt freue ich mich auf ein paar tolle Trainingstage zu Hause bevor dann ein weiteres Highlight in der heurigen Saison am Programm steht!!!

 

ride on Lukas

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