Samstag, 29. Juni 2019

Hitzeschlacht beim KitzAlpBike Marathon





Fotos: SPORTOGRAF.COM




Der KitzAlpBike Marathon in den wunderschönen Kitzbüheler Alpen gehört mit Sicherheit zu den besten 5 Marathons in ganz Österreich – es gibt verschiedenste Distanzen, geniale Trails und eine traumhafte Landschaft.. Start und Ziel sind normal immer bei der Fleckalmbahn in Kirchberg, aber da die Bahn derzeit erneuert wird, wurde heuer alles nach Brixen im Thale verschoben.. Dies bedeutete, dass es vom Start weg sofort bergauf ging und die langen Distanzen noch ein Stück länger wurden, da man vom früheren Ziel noch zum neuen Ziel fahren musste..





Pünktlich um 9 Uhr erfolgte heute der Start und über 1000 Starter machten sich bei heißen Temperaturen auf den Weg.. Für mich standen 100 Kilometer und 4300 Höhenmeter am Programm.. Am ersten Berg hoch zur Choralpe hatte ich richtig gute Beine und auch beim zweiten und dritten Anstieg hinauf zur Ochsalm drehten sich die Beine richtig gut.. Als ich dann den Fleckalmtrail zum ersten Mal bis zur hälfte hinunter fuhr merkte ich, dass ich technisch auf jeden Fall noch einen Aufholbedarf habe und leider habe ich auch bei der Labe kurz vor der Abfahrt vergessen eine neue volle Trinkflasche mitzunehmen.. Diese Tatsache wurde bei den heißen Temperaturen sofort bestraft und ich bekam Krämpfe in den Beinen.. Gott sei Dank waren diese nicht soo schlimm und ich konnte mich gut bis zur nächsten Labe durchkämpfen.. Dabei freute es mich sehr, dass ich nicht nur den extrem steilen Schlussanstieg zur Choralpe fuhr sondern auch die Querung oberhalb der Mausefalle auf der weltberühmten Streif schaffte.. Danach hatte ich jedoch einen kleinen Einbruch, ich vermute, dass das mit der leeren Trinkflasche zuvor zu tun hatte.. Außerdem hatte ich heute auch wieder einmal Probleme mit meinen Fußballen die extrem brennten/schmerzten – bei so einer langen Distanz ist das nicht sooo lustig.. Besonders freute mich, dass ich am Schluss noch einmal ordentlich Gas geben konnte und noch Fahrer überholte..




So konnte ich schließlich nach 6 Stunden und 3 Minuten komplett erschöpft als Gesamt 13. über die Ziellinie fahren – in meiner Altersklasse der 20 bis 30 jährigen bedeutete es den „undankbaren“ 4. Platz..




Aber ich bin froh, dass ich gesund im Ziel ankam und sich meine Beine nach wie vor super drehen.. Ich weis wo ich noch arbeiten muss und freue mich schon riesig auf`s Saisonhighlight in 14 Tagen, die SALZKAMMERGUT TROPHY!!!!




ride on Lukas


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